Chronik

Der Anfang – wie alles begann

 

1966

 

1966

…trafen sich „gestandene“ Männer, die in ihrer Jugend im Turnverein lieber Faustball gespielt hatten als zu turnen, um wieder ihrem Hobby nachzugehen. Nach und nach gesellten sich andere Sportler, die nach ihrer aktiven Zeit als Fußballer, Leichtathlet oder Schwimmer sich noch ein wenig sportlich betätigen wollten, hinzu.

 

1967

…gründeten diese Sportfreunde unter der Führung von Heinrich Heuschkel die Sektion Faustball der BSG „Einheit“ Gersdorf.

Nach ersten Turnierteilnahmen in den Nachbarorten Hermsdorf, Rüsdorf, Lichtenstein u. a. meldete die Sektion bereits 1967 die erste Männermannschaft zum Punktspielbetrieb in der Kreisklasse an. Weitere Mannschaften sollten folgen.

 

1969

…wurde die 1. Mannschaft schon Kreismeister und stieg in die Bezirksklasse auf. Im darauf folgenden Jahr belegten sie Platz 2 und schafften den „Durchmarsch“ in die Bezirksliga

 

1974

…spielten schon zwei Gersdorfer Mannschaften in der Bezirksliga.

 

Der Aufstieg in die DDR-Liga – Die Jahre in der zweithöchsten Spielklasse

 

1978

 

1978

Nach zwei vergeblichen Versuchen schaffte es die Männnermannschaft 1978 zum ersten Mal in die zweithöchste Spielklasse, die DDR-Liga, aufzusteigen. Leider war dies nur ein kurzes Intermezzo, denn es ging am Saisonende wieder zurück in die Bezirksliga. In den folgenden Jahren war Gersdorf eine sogenannte „Fahrstuhlmannschaft“ – dem Aufstieg folgte der Abstieg und umgekehrt.

 

1984

…konnte sich die Mannschaft erstmalig in der DDR-Liga bis 1986 festsetzen.

 

Der Nachwuchs holt den ersten großen Titel – DDR-Verbandspokalsieger der AK 14

 

1986

 

1970

…begann sporadische Nachwuchsarbeit, die 1975 zu ersten Erfolgen führte (Platz 7 bei der DDR-Meisterschaft und 1977 Bezirksmeister).

 

1982

…nahm erstmals eine Nachwuchsmannschaft an der Endrunde um den Pionierpokal des DFV, die stets in einem Ferienlager durchgeführt wurde und neben dem Faustballturnier noch Athletiktests und Überprüfungen der Balltechnik beinhaltete, teil. Das war der Beginn einer intensiven und qualitativ guten Nachwuchsarbeit im Verein.

 

1986

…schaffte diese Mannschaft, die 1982 noch 10. der AK 12 war, den Durchbruch. Sie setzte sich in allen Disziplinen gegen die Teams aus den Faustballhochburgen durch und wurde Pokalsieger. Die erste Medaille im Republikmaßstab war gleich eine goldene. Dieser folgte mit dem DDR-Vizemeistertitel der AK 14 eine weitere Medaille im gleichen Jahr.

 

Die AK 12 gewinnt die DDR-Bestenermittlung – Der Beginn einer Erfolgsgeschichte

 

1987

 

1987

Angespornt von den „Großen“ hatte sich eine neue AK 12 – Mannschaft formiert, die 1987 erstmals einen zentralen Titel holte, dem noch mehrere folgen sollten.

Diese Mannschaft gewann erstmals die DDR-Bestenermittlung der AK 12 und wurde Dritter beim Verbandspokal.

Die AK 16 gewann die Bronzemedaille bei der DDR-Meisterschaft und holte Silber beim Verbandspokal.

 

Höhepunkt der Nachwuchsarbeit – Gersdorf dominiert Nachwuchstreffen

 

1988

 

1988

…fand das erste und einzige Nachwuchstreffen des DFV in Dresden statt, an dem alle Nachwuchsklassen vereint waren. Von den Spielen der AK 12 bis zur Nachwuchs-Oberliga fanden alle Meisterschaftsendrunden sowie die Aufstiegsspiele zur NW-Oberliga an einem Ort statt.

 

1988-2

Nachdem die Jugend in der Halle DDR-Vizemeister geworden war, schafften sie beim Nachwuchstreffen den Aufstieg in die Nachwuchs-Oberliga

1988-3

Die Schüler wurden in der Halle (noch als AK 12) und beim Nachwuchstreffen auf dem Feld DDR-Meister und holten obendrein den Verbandspokal.

1988-4

Die neu formierte Knabenmannschaft (AK 12) erreichte Platz 5 bei der Meisterschaft und holte Bronze beim Pokal.

Erstmals gab es auch eine Mädchenmannschaft, die später noch von sich reden machte.

 

 Am Ende eines erfolgreichen Spieljahres kam die „Wende“
Männer schafften den Aufstieg in die Oberliga

 

1989

Mit Platz 2 in der DDR-Liga schafften die Männer dank der guten Nachwuchsarbeit, die eine Grundvoraussetzung für die Mitgliedschaft in der Oberliga war, den Aufstieg in die höchste Spielklasse des Landes.

1989

Die Jugend schaffte den Klassenerhalt in der Nachwuchs-Oberliga.

1989-2

Die Schüler trumpften in diesem Jahr noch einmal richtig auf und holten das Tripel – DDR-Meister in der Halle und auf dem Feld sowie den Verbandspokal.

 

 Die politischen Ereignisse drängten den Sport in den Hintergrund

 

1990

 

1990

Die Männer spielten eine schlechte Oberliga-Saison und wären sportlich abgestiegen, aber durch die deutsche Einheit wurden die Bundesligen aufgestockt und Gersdorf erhielt die Chance in der 2. Bundesliga anzutreten.

Die Jugend war in der Nachwuchs-Oberliga (AK 19) DDR-Vizemeister geworden und in der AK 18 DFV-Meister.

1990-2

Die Mädchenmannschaft (AK 14) startete in der AK 16, weil ihre Hauptangreiferin als Einzige das Alterslimit überschritt. Trotzdem qualifizierten sich die Mädchen erstmals für die DDR-Meisterschaftsendrunde, die sie aber ohne ihre Angreiferin bestreiten mussten. Umso höher ist der Platz 5 einzustufen.

 

Der erneute Aufstieg in die 2. Bundesliga
Gersdorfs erfolgreichste Zeit begann

 

2001

 

 

2001

Nach dem Erringen der Sachsenmeistertitel in der Halle und auf dem Feld gelang den Männern von Blau-Weiß Gersdorf der Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga nur in der Halle, obwohl sie auf dem Feld mit 32:0 Punkten ungeschlagen blieben. In ihrer Startsaison belegte die erste Männermannschaft Platz 3.

Die zweite Männermannschaft holte zum wiederholten Male den Bezirksmeistertitel und die neu formierte D-Jugend wurde 4. bei der Sachsenmeisterschaft.

2001-2

Die Frauenmannschaft spielte weiter erfolgreich in der Verbandsliga und belegte Platz 6.

 

 Der Staffelsieg in der 2. Bundesliga
Aufstieg denkbar knapp verpasst

 

2003

 

2003

Die Hallensaison verlief bis zum letzten Spieltag wie im Traum, denn die Mannschaft um Marcel Bock siegte 14 mal in Folge und wurde am Ende mit 28:4 Punkten Staffelsieger der 2. Bundesliga Süd. Als Favorit reisten sie dann auch zu den Aufstiegsspielen zur 1. Bundesliga. Gersdorf verpasste den Aufstieg denkbar knapp als 3. punktgleich mit den beiden Aufsteigern.
Auf dem Feld sprang noch Platz 3 in der 2. Bundesliga heraus.

2003-2

Erfolgreicher auf dem Feld war die Frauenmannschaft, die nach Platz 4 in der Halle nun Platz 2 in der Verbandsliga belegte.

 

Der Aufstieg in die 1. Bundesliga nach erneutem Staffelsieg

 

2004-2

 

2004

Diese Hallensaison war heiß umkämpft und Gersdorf sicherte den Staffelsieg erst am letzten Spieltag. Gemeinsam mit den Gastgebern und großen Favoriten vom TV Stammheim aus Stuttgart schafften die Blau-Weißen den Aufstieg in die 1. Bundesliga.

2004

Auf dem Feld sprang nur Platz 8 in der 2. Bundesliga heraus.

2004-3

Die C-Jugend wurde Vizemeister bei der Sachsenmeisterschaft in der Halle und belegten Platz 5 bei der süddeutschen Meisterschaft.

Die Frauenmannschaft belegte in der Verbandsliga Platz 4 in der Halle und auf dem Feld.

 

Aufstieg in die 1. Bundesliga verpasst
Frauen steigen in 2. Bundesliga auf

 

2005

 

2005

Die Hallensaison in der 1. Bundesliga war geprägt von ausgelassenen Chancen und Verletzungspech. Hatte der Angriff die Mannschaft bis in die höchste Spielklasse gebracht, so war er auch maßgeblich für den Abstieg verantwortlich. Das Potential war da, die Nerven nicht.

Besser lief es auf dem Feld. Hier eröffnete Platz 2 plötzlich noch die Möglichkeit, in zwei Relegationsspielen um den Aufstieg in die 1. Bundesliga zu spielen, was aber misslang.

2005-2

Die Frauenmannschaft belegte in der Verbandsliga Platz 3 in der Halle und wurde Sachsenmeister auf dem Feld. Danach stiegen sie in die 2. Bundesliga auf.

 

Frauen erringen den Staffelsieg in der 2. Bundesliga

 

2006

Nach dem Abstieg aus der Hallenfaustball-Bundesliga gab es bei den Herren sowohl auf dem Feld als auch in der Halle wechselhafte Leistungen. Die Plätze 4 (Halle) und 5 (Feld) der 2. Bundesliga spiegeln dies wieder.

2006-2

Die B-Jugend wurde 4. bei der Sachsenmeisterschaft in der Halle und belegten Platz 5 bei der süddeutschen Meisterschaft.

2006

Die Frauenmannschaft lieferte eine bravouröse Feldsaison ab und belegte zum Saisonende Platz 1 in der 2. Bundesliga. Aus beruflichen und familienplanerischen Gründen verzichteten unsere Frauen aber auf die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur 1. Bundesliga wie schon in der Halle, wo sie Platz 2 errangen. Das war das stärkste Jahr im Frauenfaustball des SSV Blau-Weiß Gersdorf.

 

Frauen werden Sachsenmeister

 

2009

 

2009

In der Hallenfaustball-Oberliga spielten Gersdorf Männer gut mit und belegten Platz 4. Auf dem Feld sind ja seit Jahren Marcel Bock (SG Waldkirchen) und Mike Braune (ESV Schwerin) zu ersetzen, trotzdem schaffte die Mannschaft den Bezirksmeistertitel und spielt in der Feldsaison 2010 in der Landesliga.

2009-2

Die Frauenmannschaft lieferte in ihrer vorerst letzten Saison – Familienplanung hat Vorrang – noch einmal eine starke Leistung in der Feldsaison ab. Obwohl nur an einem Spieltag komplett, besiegten sie selbst die ehemaligen Erstligaspielerinnen des ESV Dresden und wurden ungeschlagen Sachsenmeister (28:0 Punkte).

 

Generationswechsel in der Abteilungsspitze

 

2010-2

 

2010

Das erstes Jahr wo die Abteilung Faustball seit langen nur eine Wettkampfmannschaft im Spielbetrieb hatte. In der Hallensaison wurde die Oberliga gehalten. Allerdings wurde auf dem Feld der erhoffte Aufstieg in die Oberliga nicht geschafft, man musste sich mit einen undankbaren 3. Platz begnügen. In der Abteilungsleitung gab es einen Generationswechsel, Jens Schulze machte Platz für zwei junge engagierte Faustballer. Wolfgang Streubel blieb Abteilungsleiter wurde aber nun von Mario Wunderlich als Stellvertreter und Sven Kletzin als Schatzmeister unterstützt. Ende des Jahres wurden auch wieder erste Schritte für eine neue Nachwuchsmannschaft getan.

 

2010

 

In Halle und Feld wieder im Sachsenoberhaus

 

2011

 

2011

Nach einem 3.Platz in der Hallen Oberliga, wurde das Jahr 2011 mit einem Aufstieg in der Feldsaison in das Sachsenoberhaus gekrönt. Mit anfänglicher schwankender Trainingsbeteiligung im Kindertraining konnte sich langsam ein kleiner Stamm entwickeln. Leider beschränkt sich der Kern des Jugendtrainings auf Jungs, somit wird eine Damenmannschaft wohl nicht realisierbar sein. Außerdem fehlen engagierte Helfer als Trainer und Werbung neuer Kinder.

 

2011-2

 

 Alte Gesichter beim SSV

 

2012

 

2012

Die Hallensaison 2011/12 wurde mit einem 4.Platz beendet, was durch den unbeständigen Kader als sehr ordentlich zu betrachten ist. Diese Leistung konnte auch Aufgrund des bundesligaerfahrenen Angreifers Marcel Bock realisiert werden. Er spielte seine letzte Saison für den SSV Blau-Weiß Gersdorf. Ein Wohnsitzwechsel machte eine weitere Zusammenarbeit schwierig. Auf dem Feld konnte die im letzten Jahr erreichte Oberliga gehalten werden. Mehr als ein Platz 6 war den Ballsportlern leider nicht vergönnt gewesen. Obwohl man gezeigt hat, dass die Gersdorfer in die Oberliga gehören.

2012-2

Ein weiterer Höhepunkt indem Jahr war das Erreichen des Hochschulmeisterschaftsfinale zweier Gersdorfer. Sven Kletzin und Mario Wunderlich nahmen mit einer selbstorganisierten Studentenauswahl an den Adh-Open (Deutsche Hochschulmeisterschaften) teil. Das Team Studi-Sachsen erreichte am Ende Platz 2 in Lüneburg.

Die Hallensaison 2012/13 versprach durch den anfangs erhofften breiten Kader ein Erfolg zu werden. Sven Kletzin kam nach längerem Gastspiel vom NLV Vaihingen wieder zurück zum SSV. Auch Thomas Kühne, ein alter Bekannter aus Gersdorfer Bundesligatagen, kam zum Team zurück. Relativ spät wurde aber bekannt, dass die Faustballer diese Hallensaison auf den Kapitän Mario Wunderlich verzichten müssen. Er wechselte in den Norden zum Güstrower SC.

 

Erste Jugendmannschaft nach sechs Jahren

 

2013

 

2013

Die Herren der SSV belegten in der Jahresübergreifenden Hallensaison 12/13 und im Feld die Plätze 5 und 6. Das größte Highlight in diesem Jahr ist allerdings die Teilnahme einer Jugendmannschaft am Spielbetrieb. Die enorme Bedeutung von Wettkampferfahrung zeigte sich bereits zum Ende der Feldsaison. Im Bezirk noch letzter zeigten die Jungfaustballer bei den Sachsenmeisterschaften, dass sie direkte Konkurrenten hinter sich lassen können. Mit diesen kleinen Erfolgen war die Spannung auf die darauffolgende Hallensaison nicht zu verbergen. Die U14-Mannschaft zeigte auch prompt was in ihnen steckt mit einem 2. Platz im Bezirk Chemnitz konnten die Sachsenmeisterschaften Anfang 2014 kommen. Aber auch die Männer überzeugten mit glanzvollen Spieltagen und beendeten das Jahr 2013 mit einem sehr guten 2. Platz in der Hallensaison 13/14.

2013-2

 

Gersdorfer Jugend etabliert sich im Bezirk

 

2014-2

 

2014

Mit zwei Vize-Bezirkmeistertiteln konnten die Spielzeiten in Halle und Feld von der Gersdorfer U14 beendet werden. In der Hallensaison 2013/14 wurden die Jugendlichen noch vom Trainerduo Mario Wunderlich und Sven Kletzin betreut. Aus beruflichen Gründen konnte diese Zusammenarbeit allerdings nicht mehr fortgesetzt werden. Seit der Feldsaison 2014 übernimmt Mike Braune die Hauptverantwortung für die Nachwuchsarbeit.

2014

Aufgrund von Wohnortwechsel und beruflichen Gründen haben Sven Kletzin und Mario Wunderlich ihre Aufgaben in der Abteilungsleitung niedergelegt. Mario Wunderlich spielte schon seit 2012 nicht mehr zur Hallenspielzeit in Gersdorf somit war die Feldsaison 2013 die letzte Spielzeit in Gersdorf für ihn. Er wechselte aufgrund kürzerer Fahrtwege im Sommer 2014 zum Güstrower SC. Seine organisatorischen Aufgaben im Verein übernimmt Mike Braune. Gerhard Wagelöhner übernimmt die Kassentätigkeiten. Sven Kletzin bleibt den Gersdorfer Faustballern jedoch als Spieler erhalten.

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